Physiotherapie bei zervikaler Spondylose - Wie funktioniert sie?

Die Spondylose wird auch als Wirbelsäulenarthrose bezeichnet und tritt besonders häufig bei Menschen über 40 Jahren auf. Sie kann jedoch auch bei Menschen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren auftreten. Die zervikale Erkrankung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie im Nackenbereich wirkt und diesen Teil der Wirbelsäule betrifft. Physiotherapie ist eine Möglichkeit, dieses Leiden unter Kontrolle zu halten oder zu behandeln. Daher ist es wichtig zu wissen, was eine Spondylose ist und was Physiotherapie beinhaltet.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine zervikale Spondylose und welche physiotherapeutischen Maßnahmen werden empfohlen?

Warum Physiotherapie bei zervikaler Spondylose?

1. Was ist eine zervikale Spondylose und welche physiotherapeutischen Maßnahmen werden empfohlen?

Die Ursachen für eine zervikale Spondylose sind vielfältig, am häufigsten sind sie jedoch auf eine sitzende Lebensweise und Übergewicht zurückzuführen. Diese Krankheit manifestiert sich im Bereich der Halswirbelsäule (Zervikalbereich), in dem spezifischen Segment, das zur Wirbelsäule gehört. Auf dieser Ebene treten Symptome, welche die Lebensqualität und Mobilität beeinträchtigen können, auf. Die Beschwerden entstehen durch die Degeneration von Knochen und Bändern mit zunehmendem Alter. Aus diesem Grund kann die Wirbelsäule versuchen, dies zu kontrollieren und dem Körper zu helfen, indem sie Knochengewebe produziert, das in diesem Bereich überschüssig entwickeln kann.

  • Welche anderen Ursachen könnte es geben?

Obwohl die Hauptursache im Allgemeinen der Alterungsprozess ist, gibt es andere Situationen, in denen der auslösende Faktor ein anderer ist. Wenn zum Beispiel der genetische Hintergrund die Entwicklung einer derartigen Erkrankung begünstigt, kann die Spondylose aufgrund einer familiären Veranlagung auftreten. Sie kann auch durch ein gewaltsames und unerwartetes Ereignis entstehen, z. B. durch einen Unfall oder durch falsche Bewegungen. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Fettleibigkeit und eine sitzende Lebensweise sind weitere Faktoren, die zur Entstehung einer zervikalen Spondylose beitragen.

  • Wie äußern sich die Symptome?

Der Schmerz ist das erste Symptom, das im Zusammenhang mit der zervikalen Spondylose auffällt. Dieser tritt im Hals- und Nackenbereich auf und kann sich bei starker Ermüdung oder bei langem Stehen in schlechter Haltung verstärken. Es kann auch zu Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Parästhesien, Gleichgewichtsstörungen, Bewegungsstörungen (Schwierigkeiten, die Gliedmaßen oder die Wirbelsäule zu bewegen, nachdem man längere Zeit in einer Ruheposition war) oder Nackensteifigkeit kommen. Im Gegensatz zu einer Bandscheibenerkrankung, die sich auf den Rücken auswirkt, kann sich die zervikale Spondylose also auf den gesamten Kopf auswirken). Allerdings wird jede Symptomatik untersucht und analysiert, wobei die Gesamtheit Ihrer früheren oder aktuellen Erkrankungen, aber auch Ihre persönliche oder familiäre Krankengeschichte, berücksichtigt wird. Wenn Ihr Arzt Ihnen also physiotherapeutische Maßnahmen empfehlt, werden diese Vorschläge unter Berücksichtigung aller Elemente, die zu Ihrer spezifischen Diagnose gehören, formuliert.

  • Welche physiotherapeutischen Maßnahmen können Sie durchführen?

Die Physiotherapie kann sich als äußerst nützlich bei der Behandlung der zervikalen Spondylose erweisen. Ob Sie sich für Physiotherapie- und Massagegeräte entscheiden, die auf gezielten Bewegungen, elektrischen Impulsen, Druck oder magnetischer Behandlung basieren, oder ob Sie sich für orthopädische Kissen entscheiden, die Ihnen helfen, sich optimal auszuruhen - wichtig ist, dass die gefundenen Lösungen so schnell und vor allem so effektiv wie möglich wirken.

Was ist eine zervikale Spondylose und welche physiotherapeutischen Maßnahmen werden empfohlen?

2. Warum Physiotherapie bei zervikaler Spondylose?

Um sich für die richtige Behandlung zu entscheiden, ist es oft sinnvoll, die Gründe für die Eignung einer bestimmten Option genau zu recherchieren. Physiotherapie wird bei zervikaler Spondylose empfohlen, weil sie:

  • Den Schmerz, den Sie empfinden, verringert;
  • Die Muskeln stärkt;
  • Die Mobilität verbessert;
  • Den Abbau von Knochen und Bändern verlangsamt;
  • Die Durchblutung verbessert;
  • Hilft, Muskelkontraktionen zu lösen;
  • Schwellungen verringert;
  • Mögliche Folgeunfälle verhindert;
  • Bänder und Sehnen schützt.

Warum Physiotherapie bei zervikaler Spondylose?

Abschließend lässt sich sagen, dass es sich lohnt, eine solche Methode auszuprobieren, wenn Sie an einer zervikalen Spondylose leiden. Wenn Sie Zweifel oder Bedenken haben, wenden Sie sich an einen Fachmann und holen Sie sich alle Informationen, die Sie brauchen, um die beste Entscheidung zu treffen. Wenn Sie eine eindeutige Diagnose haben, können Sie alles, was mit Ihren Symptomen und Erscheinungen zusammenhängt, wirksam angehen.

Bildquelle: shutterstock.com.

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